Eugenik von 1945-1970
Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik – Von 2020-2022 fand das größte medizinische Experiment der Menschheitsgeschichte statt, ein Großteil der Weltbevölkerung wurde in Geiselhaft (Lockdown) genommen und genetischen Menschenversuchen unterzogen.
Wieso das 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg möglich wurde, erklärt sich aus der Geschichte der Eugenik.
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen viele deutsche Eugeniker in die USA und nach Argentinien. Die Geheimdienste und Militärs verschiedener Länder hatten großes Interesse an den Forschungen der Nationalsozialisten, so entstand z.B. in den USA das Geheimdienstprojekt MK Ultra, das die psychologischen Experimente zur Mind Control (Gedankenkontrolle) mit Hilfe von Hypnose, Drogen und Foltermethoden der Nationalsozialisten übernahm und weiter entwickelte.
2020 wurden die Experimente zur Gedankenkontrolle mit weißer Folter im Großexperiment an der gesamten Weltbevölkerung getestet. Isolationshaft, englisch Lockdown, ist von Amnesty International offiziell als weiße Folter anerkannt.
Weltweit wurden die Menschen, die sich in Isolationshaft befanden, aus allen technischen Geräten mit den gleichen Erzählungen und religiös anmutenden Botschaften bespielt. Techniken wie Propaganda, Hypnose, Gaslighting, Nudging, psychologische Operationen (PsyOps) pp. kamen zur Anwendung und Cannabis wurde in Deutschland legalisiert. Ritalin zur Leistungssteigerung von Schülern und Studenten ist schon lange auf dem Vormarsch, rund 4-5 Kinder pro Schulklasse werden mit dem Amphetamin (Aufputschmittel, Speed) „behandelt“. Politische und wissenschaftliche Forderungen zu LSD in der Psychotherapie wurden wieder laut, wie in den 60-/70er Jahren des letzten Jahrhunderts, das damals schließlich wieder aus der Psychotherapie verschwand, LSD kann zu Psychosen führen.
Die Erde wurde zu einem großen sozial-psychologischen Versuchslabor.
Ab 2021 kam es dann auch zu groß angelegten biologischen Menschenversuchen, Bio-Eugeniker und Militär setzten bei einem großen Teil der Weltbevölkerung gentechnische Experimente aus der Gain-of-Function-Forschung ein, die von vorab ausgewählten Firmen hergestellt wurden und bei vielen schnell zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, Autoimmunkrankheiten, Immunschwäche, Fehlgeburten, Krebs und Tod führten.
Alle Impfländer bis auf Schweden wiesen 2021 und 2022 eine hohe Übersterblichkeit auf. Seit 2022 steigt der Geburtenrückgang stetig an, inzwischen fehlen rund 100.000 Geburten im Jahr im Vergleich zum Vorspritzenzeitraum alleine in Deutschland, 100.000 Menschen starben 2021 und 2022 mehr als zu erwarten gewesen wären und in den Vorjahren gestorben sind, Arbeitsausfälle und Pflegebedürftigkeit stiegen ebenfalls an.
Schweden zeigte nur eine geringe Übersterblichkeit von 3%, es war zum Zeitpunkt der mRNA-Spritze noch kein NATO-Mitglied und beteiligte sich auch nicht an den totalitären und repressiven Maßnahmen der NATO-Länder. Die hohe Übersterblichkeit in Resteuropa von 10-20% ist dringend rechtfertigungsbedürftig.
Atombehörden als Hort der Eugenik
Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Sorge um den Genpool der internationalen Eugeniker weiterhin bestehen.
Unzweideutige Sorgen gingen zunächst von den Atombomben über Hiroshima und Nagasaki und den Atomwaffentests in der Atmosphäre aus.
Jetzt waren es die Atomenergiebehörden, die weiterhin Menschenversuche finanzierten sowie die genetische Erfassung von Teilen der Bevölkerung. Genetikregister und humangenetische Institute wurden auf- und ausgebaut.
In Los Alamos, wo die Atombombe entwickelt wurde, befanden sich weitere Waffenlabore und auch der Beginn der Molekularbiologie, die der militärischen Nutzung dienen sollte und später der Gain-of-Function-Forschung (Biowaffenforschung) diente. Die Gain-of-Function-Forschung arbeitet daran, Viren für den Menschen gefährlicher zu gestalten und ist aufgrund der Gefahren für die Menschheit inzwischen in den USA verboten.
Doch erst 1984 war es so weit, es entstand das Human Genom Projekt, 2020 erhielten die Forscherinnen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier für die fünf Jahre zuvor entwickelte Genschere CRISPR Cas9 den Nobelpreis, die Pflanzen, Tiere und Menschen gezielt genetisch verändern kann. Seit Mai 2021 gilt das menschliche Genom als vollständig entschlüsselt.
Ob der großangelegte eugenische Menschenversuch mit Vektor-, mRNA- und DNA-Produkten gezielt bestimmte Menschengruppen beseitigte oder es sich um eine individuelle Reaktion des Immunsystems handelte, ist bisher ungeklärt, auffällig ist aber, dass z.B. die Übersterblichkeit in Schweden nach den genetischen Experimenten wesentlich geringer war als im Rest von Europa und dass nicht alle Chargen der genetischen Impfstoffe gleich gefährlich waren.
Rote und braune Eugeniker
An dieser Stelle ist zu bemerken, dass in den letzten beiden Jahrhunderten rote und braune Eugeniker sich in Theorie und Handlungsfolgen noch unterschieden, was seit 2020 nicht mehr zu beobachten ist. Rote Eugeniker der letzten beiden Jahrhunderte führten „Fehlentwicklungen“ der Bevölkerung auf Armut und schlechte Arbeitsbedingungen zurück und wollten dies verändern, während biologisch-konservative und später rechtsextreme Eugeniker die Erbanlagen als Ursache ansahen, die im Nationalsozialismus zu den Euthanasieprogrammen führten.
Seit 2020 unterscheiden sich die roten eugenischen Ideale nicht mehr von den braunen, waren es doch vor allem Grüne, linke Parteien und die Antifa, die Kritiker der biologischen Eugenik und Ungeimpfte beschimpften, diffamierten, jagten und aus Beruf und Gesellschaft ausschlossen und ebenfalls biologische Lösungen gemeinsam mit der CDU in den Mittelpunkt ihrer eugenischen Ideologie stellten, wie früher die Nationalsozialisten.
Eugeniker heute halten die Erde für überbevölkert und schieben die Verantwortung für die Umweltverschmutzung auf die Weltbürger, die Eugeniker, NGOs, Militärs, Großindustrie, Kartelle und Oligarchen sowie Politiker auf der Erde verursachten und weiterhin verursachen. Aus Sicht der Eugeniker sind also die Existenzvernichtung der Bürger und Betriebe, der Terror gegen sie, die Bevölkerungsreduktion mit Hilfe von Aushungern, Gotteskriegern, Gain-of-Function-Produkten und Kriegen etwas Gutes.
Hier wird deutlich, dass Gut und Böse eine Frage der Perspektive sind, auch wenn die Geschichtsschreibung auf der Seite der Unterdrückten und Misshandelten steht, sind aktuelle Bewertungen lediglich eine Machtfrage.
Atombomben und Atomtests als Forschungsfeld der Eugenik
Eugenik in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg
Nachdem Japan zur Kapitulation bereit war, warfen die Amerikaner am 06.08.1945 die Atombomben „Little Boy“ auf Hiroshima und am 09.08.1945 „Fat Man“ auf Nagasaki ab. Die Wissenschaftler um Oppermann jubelten, Oppermann bedauerte lediglich, dass die Bombe nicht rechtzeitig für Deutschland fertig geworden war. Später trat Oppermann allerdings mit den Worten „Ich habe Blut an meinen Händen“ zurück.
300.000 Menschen starben direkt oder in Folge der Atombomben, darunter auch koreanische Zwangsarbeiter.
Weitere 200.000 Menschen starben an den Spätfolgen der Strahlenbelastung.
Kurz nach dem Abwurf der Bomben wurden amerikanische Ärzte nach Japan geschickt, nicht um die Opfer zu behandeln, sondern um die Folgen der nuklearen Strahlung auf das Erbgut der Japaner zu untersuchen. Am 02.09.1945 begann eine amerikanische Untersuchungskommission in Hiroshima die Auswirkungen der Atombombe zu studieren.
In Los Alamos, der Geburtsstätte der Atombombe, wurde die erbgutschädigende Wirkung bei Forschern, Arbeitern und Militär festgestellt.
Von radioaktiver Strahlung betroffene Japaner durften nicht heiraten und keine Kinder bekommen, um Missbildungen vorzubeugen.
Beginn des weltweiten nuklearen Aufrüstens und der Atombombentests
Es begann ein weltweites nukleares Aufrüsten mit Atombombentests in der Atmosphäre, die Amerikaner stellten 70.000 Atombomben her.
Von 1946-1958 explodierten 67 amerikanische Atombomben in der Südsee im Gebiet der Marschall-Inseln, davon 23 auf dem Bikini-Atoll. Hunderte Kinder kamen zum Teil bis zur Unkenntlichkeit missgebildet auf die Welt.
Um ein Wettrüsten zu verhindern, schlug die UdSSR vor, Atombomben zu verbieten. Die UNO trug den Vorschlag den Amerikanern vor, die ihn ablehnten. Die UdSSR sah sich im Zugzwang und testete ihre erste Atombombe 1949 in der Atmosphäre. Es begann ein nukleares Wettrüsten, die UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China bauten und testeten ebenfalls Atombomben. Von 1945 bis in die 70er Jahre fanden etwa 150 überirdische und 1.400 unterirdische Atombombenversuche statt.
In den 80ern wurde dann angesichts der vielen Atombombentests in der Atmosphäre die fragliche These als Fakt aufgestellt, die Bürger hätten mit ihrem Deospray das Ozonloch verursacht, das Spray enthielt sogenannte Treibhausgase (FCKW).
Etwa 430.000 Menschen sollen bis zum Jahr 2000 an Krebs als Folge von Atomtests gestorben sein laut „Internationaler Ärzte zur Verhinderung eines Atomkriegs“.
Noch heute setzen NATO-Länder abgereichertes Uran zur Erbgutschädigung anderer Völker in ihren Kriegen ein, z.B. schickte GB abgereichertes Uran in die Ukraine, in der Ostukraine, die seit 2014 von der Westukraine bombardiert wird, leben in erster Linie ethnische Russen.
Ein weites Feld der Erbgutforschung wurde so erschlossen, nachdem die Forschung der Nationalsozialisten als offiziell beendet galt.
Die Atom-Lobby und andere Lobbyvereine kapern die WHO
1959 wurden die WHO und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), beide Unterorganisationen der UNO, vertraglich dazu verpflichtet, sich zu heiklen Strahlenschäden nicht öffentlich zu äußern. Die WHO verlor also bereits 1959 im Interesse von Atom-Lobby und weiterer Lobby-Verbände ihre Unabhängigkeit in Gesundheitsfragen.
Der Vertrag führte dazu, dass die WHO sich in Folge nicht zu den Strahlenschäden durch den Einsatz von Waffen mit abgereichertem Uran z.B. im Golfkrieg (1991) oder in Serbien (1999) äußerte, wie auch nicht zu den Folgen von Atomunfällen, wie in Tschernobyl oder in Japan.
Obwohl die WHO bereits seit 1959 keine Unabhängigkeit mehr besitzt und von Lobbyverbänden der Wirtschaft und Oligarchen gekapert wurde, gaben die Mitgliedsländer jetzt ihre Souveränität freiwillig auf und legen mit den neuen Infektionsschutzvorschriften und dem neuen Pandemievertrag die Gesundheit, das Leben und den Tod ihrer Bürger in die Hand dieser Organisation. Mit den neuen Internationalen Gesundheitsvorschriften wurden die Anweisungen der WHO für alle Mitgliedsstaaten verpflichtend, der Grund, warum die USA aus der WHO ausgetreten sind. Einen Probelauf gab es in der Coronakrise, als totalitäre und repessive Maßnahmen mit den Empfehlungen der WHO fast weltweit umgesetzt wurden.
Atombehörden und Humangenetik als Hort der Eugenik
Rassenhygieniker in Deutschland nach 1945
Auch in Deutschland beschäftigte sich die Eugenik nach dem Krieg mit Radioaktivität, Strahlenschäden und den entsprechenden Erbgutschäden.
Die Fortsetzung der Eugenik wurde zunächst von der Atombehörde und später vom Gesundheitsministerium finanziert. Um die dunklen Seiten der Eugenik, die im Dritten Reich zutage traten zu übertünchen, wurde für die Rassenhygiene der Begriff Humangenetik eingeführt.
Zahlreiche deutsche Rassenhygieniker setzten ihre Universitätskarriere nach dem Krieg fort.
Das Kaiser-Wilhelm-Institut wird zur Max-Planck-Gesellschaft
Max Planck und die Eugenik
1927 wurde das Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) mit den Abteilungen Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik gegründet. 1933 musste kein Mitarbeiter als Nichtarier oder Oppositioneller entlassen werden. Lediglich Hermann Ackermann als Ex-Jesuit und Diözesanpriester und Eugen Fischer mussten gehen. Sie gerieten trotz Anpassung an die Politik des Nationalsozialismus als Vertreter der Weimarer Zeit unter Beschuss von NS-Rassenbiologen.
Das KWI war das wichtigste Forschungs-Institut der Nationalsozialisten zur Verbreitung und Durchsetzung ihrer Rassenideologien, ihren Forschungen und schließlich Selektionen.
Max Planck und die Eugenik
Bereits vor dem Dritten Reich nahm die Rockefeller-Foundation Kontakt zur Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft auf, der Max Planck vorstand, für ein Notprogramm nach dem Ersten Weltkrieg. Peace, der medizinische Leiter der Rockefeller-Foundation interessierte vor allem Kraeplins Institut für Hirnforschung als mögliches Ausbildungsinstitut für amerikanische Ärzte.
Ab 1930 wurden die deutsche Physik, die Zellbiologie und die Genetik von der Rockefeller-Foundation unterstützt, insbesondere die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft mit ihren Instituten für Physik und Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik.
Im Zeichen der „Zeitenwende“ setzte sich die Innere Mission 1932 offen für die antidemokratische Umgestaltung der Republik ein mit einer Besinnung auf Rasse, Volkstum und Autorität. Im Mittelpunkt standen die kostenintensiven Anstalten für geistig und körperlich chronisch behinderte Patienten, eine Sterilisation der Patienten solle nicht nur die Kosten senken, sondern auch der Volksgesundheit dienen.
Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie wurde zur Wissenschaftszentrale des Rassenwahns der Nationalsozialisten und begründete diesen auf wissenschaftlicher Basis, so wie die Bundesregierung das weisungsgebundene Robert-Koch-Institut für den Coronawahn als Wissenschaftszentrale vorspannte und wissenschaftliche Begründungen für menschenverachtende, gesundheitsschädliche und tödliche Maßnahmen einforderte. Im KWI wurden auch Ärzte und Amtsärzte ausgebildet.
Max Planck, der Präsident der Kaiser-Wilheim-Gesellschaft, beteuerte mehrfach, dass die Gesellschaft den Nationalsozialisten zur Verfügung stehe, so sagte er z.B. zu Innenminister Frick: „Dem Herrn Reichsminister des Inneren beehre ich mich ergebenst mitzuteilen, dass die KWG zur Förderung der Wissenschaften gewillt ist, sich systematisch in den Dienst des Reiches hinsichtlich der rassenhygienischen Forschung zu stellen.“ (Zitiert aus Ernst Klee, Deutsche Medizin im Dritten Reich, Karrieren vor und nach 1945)
1946 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt, nachdem einige Wissenschaftler für ein halbes Jahr in England interniert waren. Die Briten forderten lediglich eine Namensänderung. Bis heute trägt die Gesellschaft den Namen eines der größten Zuarbeiter der Rassentheorien der Nationalsozialisten.
Das Robert-Koch-Institut
Das Robert-Koch-Institut war vor dem Dritten Reich ein regionales Institut für Infektion und Impfpropaganda. Es gab Empfehlungen zur Hygiene, wie Händewaschen und zu Impfungen.
Im Dritten Reich wurde es zur Reichsbehörde erhoben, jüdische und oppositionelle Wissenschaftler wurden entlassen, es wurden Verbindungen ins Ausland, zu NGOs und in die Pharmaindustrie geknüpft und die Tuberkulose als „jüdische Erbkrankheit“ deklariert. Es unterstützte die Rassentheorien und Menschenversuche mit Impfmitteln der Nationalsozialisten, so wurden z.B. Menschenversuche mit Gelbfieberimpfungen an den Insassen des KZs Buchenwald durchgeführt, da in Dänemark eine Gelbfieber-Epidemie ausgebrochen war.
Nach dem Krieg wurden die im Dritten Reich geknüpften Verbindungen nie gekappt, das RKI blieb weisungsgebunden und war weiterhin für hygienische Empehlungen in den Grippewellen und für Impfpropaganda zuständig und musste 2020/21 erneut politische und eugenische Maßnahmen pseudowissenschaftlich untermauern, wie bereits im Nationalsozialismus.
Die Nachkriegskarrieren der Nazi-Wissenschaftler
Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik im Nachkriegsdeutschland
Um zu verstehen, wieso heute Wissenschaftler wieder eingeschüchtert, gejagt und entlassen werden, wie im Nationalsozialismus, wenn sie sich gegen eugenische Ideale und Krieg stellen, muss auch ein Blick auf die Nachkriegsgeschichte der Hochschulen erfolgen.
Gemessen an der Gesamtzahl deutscher Ärzte und Wissenschaftler, die die Nazis in ihrem Rassenwahn unterstützten sind nur wenige 1947 bei den Nürnberger Prozessen verurteilt worden.
Parteigenossen der Nationalsozialisten, nationalsozialistische Beamte, Juristen und Mediziner besetzten nach dem Krieg weiter wichtige Posten in Politik, Justiz, Wirtschaft und Wissenschaft.
Nicht nur im Ausland konnten die Nazi-Wissenschaftler weiterarbeiten, auch in Deutschland machten sie weiter Karriere, z.B.:
- Hans Harmsen, Eugeniker und ehemaliger Leiter von „Pro Familia“ und Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundheit“ der „Inneren Mission“ stimmte 1933 dem Gesetzesentwurf zum „Gesetz zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses“ zu. Ohne sich davon zu distanzieren wurde er 1946 Professor und Direktor des hygienischen Instituts in Hamburg, er versammelte renommierte Rassenhygieniker vor 1945 in wissenschaftlichen Vereinigungen. Später arbeitete er auch für die Bundesregierung und wurde Sachverständiger des Bundesministeriums für Familie und Jugend.
- Fritz Lenz, ehemaliges Mitglied des nationalsozialistischen „Sachverständigenbeirats für Bevölkerungs-und Rassenhygiene“, wurde als außerordentlicher Professor 1946 an die Universität Göttingen berufen.
- Peter Emil Becker, Schüler von Lenz und ehemaliger Assistent im KWI, wurde 1957 Nachfolger von Lenz in Göttingen.
- Wolfgang Lehmann, Mitglied der NSDAP und des NS-Ärztebundes sowie Professor für Rassenbiologie in Straßburg, wurde 1948 Leiter des Instituts für Humangenetik in Kiel und Sachverständiger für Vaterschaftsfragen der „Deutschen Gesellschaft für Anthropologie“.
- Eugen Fischer, als Rektor der Universität Berlin unterstützte er den Aufruf „Hochschullehrer für Adolf Hitler“ und sorgte für die Entlassung jüdischer Mitarbeiter, um die deutsche Rasse vor „minderwertigen“ Rassen zu schützen, er galt als Mitläufer und wurde später Ehrenmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Anthropologie“ und weiterer deutscher Gesellschaften.
- Lothar Loeffler, KWI-Mitglied und Schüler Eugen Fischers, wurde nach dem Krieg Dozent an der TH Hannover und war ab 1956 Humangenetiker im Arbeitskreis „Strahlenbiologie“der Deutschen Atomkommision, die Weichen für die Weiterentwicklung der Humangenetik in Deutschland stellte
- Adolf Butenandt, Leiter des KWIs für Biochemie, setzte seine Karriere nach dem Krieg ungebrochen fort. Durch die Korrespondenz mit der Rockefeller-Foundation und die strategische Forschung an Kulturpflanzen, Viren und Krebs bereits vor Kriegsende durfte er seine Karriere ungebrochen fortsetzen.
- pp..
Verschuer, Nachtsheim, Lehmann und Wendt erhielten sogar Finanzmittel der Atomkommission, dem neuen Hort der Eugenik.
1952 befürwortete Nachtsheim, der international anerkannt und zu Unrecht als unbelastet galt, er führte Unterdruckversuche durch, ein Sterilisationsgesetz mit erweiterten Indikationen, für einen staatlichen Sterilisationszwang sei die Bevölkerung noch nicht reif.
1957 fand in Kopenhagen der erste Internationale Kongress der Humangenetik mit dem Thema „Strahlengenetik und die Mutationsforschung am Menschen“ statt, die Naziärzte waren wieder vertreten. Die Erfassung genetischer Daten der Bevölkerung wurde erneut eingeführt.
Otmar von Verschuer, der in den 30ern die erbbiologischen Bestandsaufnahme der Stadt Frankfurt übernahm, baute 1957 Genetikregister für Münster und Kiel auf zur Erfassung der genetischen Schäden durch die Belastung mit radioaktiven Fallouts. 37.000 Erbkranke mit verschiedenen Merkmalen wurden registriert.
1960 empfahl der Wissenschaftsrat an allen medizinischen Fakultäten einen Lehrstuhl für Humangenetik einzuführen. Das war der Startschuss für eine neue Phase der Humangenetik nach dem Dritten Reich in Deutschland. Adolf Butenandt wurde 1960 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.
Die deutsche Humangenetik blieb also im Griff der Rassenhygieniker des Dritten Reiches und bildete weiter Ärzte aus.
Menschenversuche nach 1945 mit nuklearem Material, biologischen und chemischen Kampfstoffen
Um die Auswirkungen von Röntgenstrahlen auf die Fortpflanzung zu untersuchen, wurden von 1963-1971 die Hoden von Strafgefangenen in Oregon und Washington bestrahlt. Später wurden die Strafgefangenen sterilisiert, um erbkranken Nachwuchs zu verhindern
Um herauszufinden, welche Folgen die Atomversuche hatten, wurden 1956 17 als unheilbar geltende Krebskranke am Oxforder Churchill Krankenhaus am ganzen Körper mit Plutonium bestrahlt. Gewissenhaft wurde dokumentiert wie die Patienten danach dahinsiechten und starben.
Um die Wirkung nuklearer Strahlung auf das ungeborene Leben zu untersuchen, erhielten 1952 270 schwangere Frauen am Hammersmith Hospital in London radioaktive Sodiumlösungen kurz vor der Geburt in die Plazenta gespritzt. Ähnliche Versuche gab es in Liverpool und Schottland.
Nach und nach verlegten die Briten die Versuche gezielt in die Gegenden der indischen Bevölkerung, viele sprachen kein Englisch. Unabhängig von der Diagnose wurde den indischen Frauen die gleiche „Kur“ verordnet, wenn sie einen Arzt aufsuchten: Es wurde „Chapatti“ an sie ausgeteilt, ein indisches Brot, das vorher radioaktiv angereichert wurde.
Von 1960-1972 testeten US-Atomforscher an 82 Krebskranken starke Überdosen von Strahlenbelastung. 25 Testpersonen starben innerhalb der ersten 60 Tage.
1961 entflammte die Eugenik-Debatte erneut im Hinblick auf Keimbahneingriffe auf dem 2. Internationalen Kongress für Humangenetik in Rom.
1961 wurde entgegen der Genfer Konvention das chemische Kriegsprogramm „Operation Ranch Hand“ in den USA genehmigt. 1965 als der Vietnamkrieg eskalierte, wurde „Agent Orange“ zur Entlaubung der Wälder und über Dörfern eingesetzt, es enthielt das giftigste und tödlichste Dioxin.
1961 führte der britische Gynokologe Ian Donald das Ultraschallverfahren für die Prädiagnostik ein. Die schlechte Qualität des Geräts und die Unerfahrenheit damit führten zu Fehldiagnosen und zahlreichen Schwangerschaftsabbrüchen.
Zwischen 1958 und 1963 kam es zum Contergan-Skandal, schwangere Frauen, denen das Schlafmittel Thalidomit verordnet wurde, brachten missgebildete Kinder zur Welt mit Nervenschäden, Missbildungen am Kopf, der inneren Organe und der Extremitäten. Grünenthal, der Vertreiber des Medikaments, beauftragte einen Gutachter, der ihm ein Gutachten zu seinen Gunsten schrieb. Grünenthal versuchte den Skandal herunterzuspielen und das Medikament weiter zu verkaufen. Während der Contergan-Prozesse wurden jedoch die versteckten Akten zum Medikament gefunden und beschlagnahmt. 1979 endete der Prozess mit einem Vergleich.
Zwischen 1947 und 1974 erkrankten rund 100 Patienten an Pocken trotz Pockenschutzimpfung.
Auftgetretene Lähmungen ab den 70ern wurden durch die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung mit dem Lebendvirus ausgelöst.
Hermann J.Muller, Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, hielt 20% der Bevölkerung durch Mutationen für erbgutgeschädigt. Seiner Meinung nach sollten diese Menschen von der Fortpflanzung ausgeschlossen werden, damit die genetische Belastung nicht zunehme. Außerdem plädierte er für eine Kontrolle der Kinderzahl einer Familie. Den Ausweg zur Verbesserung des Erbgutes sah Muller in Samenbanken mit Spendern, die intellektuell herausragten, wie z.B. Lenin, Newton, Einstein und Darwin. Tatsächlich gründete der Multimillionär Robert Graham 1980 dann eine Genie-Samenbank
Nach 1945 wurde die Eugenik mit der Atomforschung und der Humangenetik weitergeführt, im Rahmen der UNESCO, ebenfalls eine Unterorganisaton der UNO, der der Eugeniker Julien Huxley vorstand, wurden u.a. die weiteren Vorgehensweisen geplant. Bis auf Nachtsheim, der internationale Anerkennung besaß, obwohl er Unterdruckversuche durchführte, wurden die deutschen Wissenschaftler bis zu ihrer Rehabilitierung ausgeschlossen.
Menschenversuche mit biologischen und chemischen Kampfstoffen
Im Auftrag der US-Army wurden von 1963-1971 an 320 Strafgefangenen in Pennsylvania harte bewusstseinsverändernde Drogen getestet, um herauszufinden, ab welcher Dosis Soldaten kampfunfähig werden.
Außerdem wurden an den Gefangenen Dioxin und andere giftige Bestandteile von „Agent Orange“ erprobt, einem Herbizid, das im Vietnamkrieg zur Entlaubung der Wälder eingesetzt wurde und zu Hautrötungen, Blasenbildungen, Organschäden und unerträglichen Schmerzen führte. Noch drei Generationen später kamen missgebildete Kinder zur Welt.
Etwa 20 Krankheiten gelten als Folge von Agent Orange, wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Parkinson, Wirbelsäulenspalten, Immunschwäche und Diabetes.
Bis in die 70er Jahre führten Pharmafirmen Menschenversuche an Gefängnisinsassen durch.
1974 wurde im US-Kongress der „National Research Act“ zum Schutz medizinischer Probanden verabschiedet, 1975 setzte das Gesundheitsamt erstmals medizinische Standards für das Humanexperiment auf. Schon bald forderten aber regierungsnahe Lobbyvereine eine „Liberalisierung“ des Gesetzes für Gefängnisinsassen.
Die chemischen Kampfstoffe wurden später als Pestizide und Herbizide zum Pflanzenschutz und zur Unkraut- und Ungeziefervernichtung als Zweitverwertung vertrieben.
Weitere eugenische Programme nach 1945
Auf Veranlassung von John D. Rockefeller (III) fanden in den 50er Jahren Menschenversuche und Massensterilisationen von ärmeren Frauen in Puerto Rico statt. 1965 waren bereits ca 35% der Puertorikanerinnen sterilisiert, die Frauen wurden heimlich während der Geburt ihres zweiten Kindes sterilisiert.
1951 brachte Großbritannien geistig und körperlich behinderte Menschen in seine Testgebiete in Australien, um sie Atombombentests auszusetzen. 2001 räumte London ein, auch 12 Soldaten den Versuchen ausgesetzt zu haben, um Schutzkleidung gegen die Strahlenbelastung an ihnen zu testen.
Um staatliche Übergriffe im Nachkriegsdeutschland zunächst zu verhindern, wurden Beratungstsellen für Eltern aufgebaut und die Prädiagnostik vorangetrieben, um erbkranken Nachwuchs zu verhindern.
Unter dem Deckmantel von Atombehörden und Humangenetik konnte die Eugenik also ohne Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt werden.
1970 wurde ein Ethikrat gegründet, ein Lobbyverein für die europäischen Eugeniker, Bundeskanzler Schröder lockerte schließlich die strengere, individuelle Eugenik für Deutschland wieder. Dazu demnächst mehr.
Weiterführend:
Datensammlungen als Voraussetzung der Eugenik
Quellen und weiterführende Literatur:
Ernst Klee, Deutsche Medizin im Dritten Reich
Richard Fuchs, Life Science
Infektion und Institution, Marion Hulverschmidt und Anja Laukotter
Medizin ohne Menschlichkeit, A. Mitscherlich und F. Mielke