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E I M O P R S T

Die Bestandteile von Ribosomen werden innerhalb des Zellkerns hergestellt. Ribosomen sind für die Proteinsynthese in der Zelle zuständig. Sie haben eine Größe von 15-20 nm und sind nur unter einem Elektronenmikroskop sichtbar.

Ribosomen bestehen aus zwei Untereinheiten, die sich beim Zentrifugieren voneinander trennen. Eine Untereinheit hat einen Absenkungs-Koeffizienten  (S) (Sedimentationskoeffizienten) von 40S, die andere Untereinheit einen von 60S.

Beide Untereinheiten werden im Zellkern gebildet und durch die doppelte Zellmembran ins Cytoplasma entlassen. Im Cytoplasma der Zelle schließen sich die beiden Untereinheiten dann zu einem Ribosom zusammen. R. bestehen aus 40% RNA. Die sogenannte ribosomale RNA (rRNA) ist an Proteine angeschlossen, die etwa 60% des Ribosoms ausmachen.

Einzelne R. und ihre Untereinheiten im Cytoplasma sind inaktiv, schließen sie sich jedoch zu spiralig angeordneten Häufchen zusammen, produzieren sie Strukturproteine sowie Funktionsproteine (Enzymproteine) für die Zelle. Diese Ribosomen-Häufchen werden Polyribosomen oder Polysomen genannt.

Ribosomen, die an das endoplasmatische Reticulum (ER) gebunden sind, stellen jedoch Proteine, wie Enzyme und Sekrete her, die aus der Zelle hinausgeleitet werden. Ein Teil des rER bildet aber zusätzlich zelleigene Proteine.

Die Polysomen und das rER sind untereinander durch fadenartige mRNA (Boten-RNA) miteinander verbunden.

Quellen:

Humanbiologie kompakt, 2018, Springer Spektrum, Clauss, 2. Auflage

Biologie des Menschen, Mörike, 15. Auflage, 2007, Nikol-Verlag

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