Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik

Eugenik von 1945-1970

Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik – Von 2020-2022 fand das größte medizinische Experiment der Menschheitsgeschichte statt, ein Großteil der Weltbevölkerung wurde in Geiselhaft (Lockdown) genommen und genetischen Menschenversuchen unterzogen.

Wieso das 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg möglich wurde, erklärt sich aus der Geschichte der Eugenik.

Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen viele deutsche Eugeniker in die USA und nach Argentinien. Die Geheimdienste und Militärs verschiedener Länder hatten großes Interesse an den Forschungen der Nationalsozialisten, so entstand z.B. in den USA das Geheimdienstprojekt MK Ultra, das die psychologischen Experimente zur Mind Control (Gedankenkontrolle) mit Hilfe von Hypnose, Drogen und Foltermethoden der Nationalsozialisten übernahm und weiter entwickelte.

2020 wurden die Experimente zur Gedankenkontrolle mit weißer Folter im Großexperiment an der gesamten Weltbevölkerung getestet. Isolationshaft, englisch Lockdown, ist von Amnesty International offiziell als weiße Folter anerkannt.

Weltweit wurden die Menschen, die sich in Isolationshaft befanden, aus allen technischen Geräten mit den gleichen Erzählungen und religiös anmutenden Botschaften bespielt. Techniken wie Propaganda, Hypnose, Gaslighting, Nudging, psychologische Operationen (PsyOps) pp. kamen zur Anwendung und Cannabis wurde in Deutschland legalisiert. Ritalin zur Leistungssteigerung von Schülern und Studenten ist schon lange auf dem Vormarsch, rund 4-5 Kinder pro Schulklasse werden mit dem Amphetamin (Aufputschmittel, Speed) „behandelt“. Politische und wissenschaftliche Forderungen zu LSD in der Psychotherapie wurden wieder laut, wie in den 60-/70er Jahren des letzten Jahrhunderts, das damals schließlich wieder aus der Psychotherapie verschwand, LSD kann zu Psychosen führen.

Die Erde wurde zu einem großen sozial-psychologischen Versuchslabor.

Ab 2021 kam es dann auch zu groß angelegten biologischen Menschenversuchen, Bio-Eugeniker und Militär setzten bei einem großen Teil der Weltbevölkerung gentechnische Experimente aus der Gain-of-Function-Forschung ein, die von vorab ausgewählten Firmen hergestellt wurden und bei vielen schnell zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, Autoimmunkrankheiten, Immunschwäche, Fehlgeburten, Krebs und Tod führten. (Studie zur Immunschädigung und Krebs nach Covid19-Impfung), (Stichprobenuntersuchung des RKIs zu steigenden Notaufnahmen wegen kardiologischer und neurologischer Erkrankungen ab 2021)

Alle Impfländer bis auf Schweden wiesen 2021 und 2022 eine hohe Übersterblichkeit auf. Seit 2022 steigt der Geburtenrückgang stetig an, inzwischen fehlen rund 100.000 Geburten im Jahr im Vergleich zum Vorspritzenzeitraum alleine in Deutschland, 100.000 Menschen starben 2021 und 2022 mehr als zu erwarten gewesen wären und in den Vorjahren gestorben sind, Arbeitsausfälle und Pflegebedürftigkeit stiegen ebenfalls an.

Schweden zeigte nur eine geringe Übersterblichkeit von 3%, es war zum Zeitpunkt der mRNA-Spritze noch kein NATO-Mitglied und beteiligte sich auch nicht an den totalitären und repressiven Maßnahmen der NATO-Länder. Die hohe Übersterblichkeit in Resteuropa von 10-20% ist dringend rechtfertigungsbedürftig.

Atombehörden als Hort der Eugenik

Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Sorge um den Genpool der internationalen Eugeniker weiterhin bestehen.

Unzweideutige Sorgen gingen zunächst von den Atombomben über Hiroshima und Nagasaki und den Atomwaffentests in der Atmosphäre aus.

Jetzt waren es die Atomenergiebehörden, die weiterhin Menschenversuche finanzierten sowie die genetische Erfassung von Teilen der Bevölkerung. Genetikregister und humangenetische Institute wurden auf- und ausgebaut.

In Los Alamos, wo die Atombombe entwickelt wurde, befanden sich weitere Waffenlabore und auch der Beginn der Molekularbiologie, die der militärischen Nutzung dienen sollte und später der Gain-of-Function-Forschung (Biowaffenforschung) diente. Die Gain-of-Function-Forschung arbeitet daran, Viren für den Menschen gefährlicher zu gestalten und ist aufgrund der Gefahren für die Menschheit inzwischen in den USA verboten.

Doch erst 1984 war es so weit, es entstand das Human Genom Projekt, 2020 erhielten die Forscherinnen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier für die fünf Jahre zuvor entwickelte Genschere CRISPR Cas9 den Nobelpreis, die Pflanzen, Tiere und Menschen gezielt genetisch verändern kann. Seit Mai 2021 gilt das menschliche Genom als vollständig entschlüsselt.

Ob der großangelegte eugenische Menschenversuch mit Vektor-, mRNA- und DNA-Produkten gezielt bestimmte Menschengruppen beseitigte oder es sich um eine individuelle Reaktion des Immunsystems handelte, ist bisher ungeklärt, auffällig ist aber, dass z.B. die Übersterblichkeit in Schweden nach den genetischen Experimenten wesentlich geringer war als im Rest von Europa und dass nicht alle Chargen der genetischen Impfstoffe gleich gefährlich waren.

Rote und braune Eugeniker

An dieser Stelle ist zu bemerken, dass in den letzten beiden Jahrhunderten rote und braune Eugeniker sich in Theorie und Handlungsfolgen noch unterschieden, was seit 2020 nicht mehr zu beobachten ist. Rote Eugeniker der letzten beiden Jahrhunderte führten „Fehlentwicklungen“ der Bevölkerung auf Armut und schlechte Arbeitsbedingungen zurück und wollten dies verändern, während biologisch-konservative und später rechtsextreme Eugeniker die Erbanlagen als Ursache ansahen, die im Nationalsozialismus zu den Euthanasieprogrammen führten.

Seit 2020 unterscheiden sich die roten eugenischen Ideale nicht mehr von den braunen, waren es doch vor allem Grüne, linke Parteien und die Antifa, die Kritiker der biologischen Eugenik und Ungeimpfte beschimpften, diffamierten, jagten und aus Beruf und Gesellschaft ausschlossen und ebenfalls Gefangenschaft sowie biologische Lösungen gemeinsam mit der CDU in den Mittelpunkt ihrer eugenischen Ideologie stellten, wie früher die Nationalsozialisten.

Eugeniker heute halten die Erde für überbevölkert und schieben die Verantwortung für die Umweltverschmutzung auf die Weltbürger, die Eugeniker, NGOs, Militärs, Großindustrie, Kartelle und Oligarchen sowie Politiker auf der Erde verursachten und weiterhin verursachen. Aus Sicht der Eugeniker sind also die Existenzvernichtung der Bürger und Betriebe, der Terror gegen sie, die Bevölkerungsreduktion mit Hilfe von Aushungern, Gotteskriegern, Gain-of-Function-Produkten und Kriegen etwas Gutes.

Hier wird deutlich, dass Gut und Böse eine Frage der Perspektive sind, auch wenn die Geschichtsschreibung auf der Seite der Unterdrückten und Misshandelten steht, sind aktuelle Bewertungen lediglich eine Machtfrage. Weiterführend hierzu: Propaganda – Ich zweifle, also bin ich

Atombomben und Atomtests als Forschungsfeld der Eugenik

Eugenik in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg

Nachdem Japan zur Kapitulation bereit war, warfen die Amerikaner am 06.08.1945 die Atombomben „Little Boy“ auf Hiroshima und am 09.08.1945 „Fat Man“ auf Nagasaki ab. Die Wissenschaftler um Oppermann jubelten, Oppermann bedauerte lediglich, dass die Bombe nicht rechtzeitig für Deutschland fertig geworden war. Später trat Oppermann allerdings mit den Worten „Ich habe Blut an meinen Händen“ zurück.

300.000 Menschen starben direkt oder in Folge der Atombomben, darunter auch koreanische Zwangsarbeiter.

Weitere 200.000 Menschen starben an den Spätfolgen der Strahlenbelastung.

Kurz nach dem Abwurf der Bomben wurden amerikanische Ärzte nach Japan geschickt, nicht um die Opfer zu behandeln, sondern um die Folgen der nuklearen Strahlung auf das Erbgut der Japaner zu untersuchen. Am 02.09.1945 begann eine amerikanische Untersuchungskommission in Hiroshima die Auswirkungen der Atombombe zu studieren.

In Los Alamos, der Geburtsstätte der Atombombe, wurde die erbgutschädigende Wirkung bei Forschern, Arbeitern und Militär festgestellt.

Von radioaktiver Strahlung betroffene Japaner durften nicht heiraten und keine Kinder bekommen, um Missbildungen vorzubeugen.

Beginn des weltweiten nuklearen Aufrüstens und der Atombombentests

Es begann ein weltweites nukleares Aufrüsten mit Atombombentests in der Atmosphäre, die Amerikaner stellten 70.000 Atombomben her.

Von 1946-1958 explodierten 67 amerikanische Atombomben in der Südsee im Gebiet der Marschall-Inseln, davon 23 auf dem Bikini-Atoll. Hunderte Kinder kamen zum Teil bis zur Unkenntlichkeit missgebildet auf die Welt.

Um ein Wettrüsten zu verhindern, schlug die UdSSR vor, Atombomben zu verbieten. Die UNO trug den Vorschlag den Amerikanern vor, die ihn ablehnten. Die UdSSR sah sich im Zugzwang und testete ihre erste Atombombe 1949 in der Atmosphäre. Es begann ein nukleares Wettrüsten, die UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China bauten und testeten ebenfalls Atombomben. Von 1945 bis in die 70er Jahre fanden etwa 150 überirdische und 1.400 unterirdische Atombombenversuche statt.

In den 80ern wurde dann angesichts der vielen Atombombentests in der Atmosphäre die fragliche These als Fakt aufgestellt, die Bürger hätten mit ihrem Deospray das Ozonloch verursacht, das Spray enthielt sogenannte Treibhausgase (FCKW).

Etwa 430.000 Menschen sollen bis zum Jahr 2000 an Krebs als Folge von Atomtests gestorben sein laut „Internationaler Ärzte zur Verhinderung eines Atomkriegs“.

Noch heute setzen NATO-Länder abgereichertes Uran zur Erbgutschädigung anderer Völker in ihren Kriegen ein, z.B. schickte GB abgereichertes Uran in die Ukraine, in der Ostukraine, die seit 2014 von der Westukraine bombardiert wird, leben in erster Linie ethnische Russen.

Ein weites Feld der Erbgutforschung wurde so erschlossen, nachdem die Forschung der Nationalsozialisten als offiziell beendet galt.

Die Atom-Lobby und andere Lobbyvereine kapern die WHO

1959 wurden die WHO und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), beide Unterorganisationen der UNO, vertraglich dazu verpflichtet, sich zu heiklen Strahlenschäden nicht öffentlich zu äußern. Die WHO verlor also bereits 1959 im Interesse von Atom-Lobby und weiterer Lobby-Verbände ihre Unabhängigkeit in Gesundheitsfragen.

Der Vertrag führte dazu, dass die WHO sich in Folge nicht zu den Strahlenschäden durch den Einsatz von Waffen mit abgereichertem Uran z.B. im Golfkrieg (1991) oder in Serbien (1999) äußerte, wie auch nicht zu den Folgen von Atomunfällen, wie in Tschernobyl oder in Japan.

Obwohl die WHO bereits seit 1959 keine Unabhängigkeit mehr besitzt und von Lobbyverbänden der Wirtschaft und Oligarchen gekapert wurde, gaben die Mitgliedsländer jetzt ihre Souveränität freiwillig auf und legen mit den neuen Infektionsschutzvorschriften und dem neuen Pandemievertrag die Gesundheit, das Leben und den Tod ihrer Bürger in die Hand dieser Organisation. Mit den neuen Internationalen Gesundheitsvorschriften wurden die Anweisungen der WHO für alle Mitgliedsstaaten verpflichtend, der Grund, warum die USA aus der WHO ausgetreten sind. Einen Probelauf gab es in der Coronakrise, als totalitäre und repessive Maßnahmen mit den Empfehlungen der WHO fast weltweit umgesetzt wurden.

Atombehörden und Humangenetik als Hort der Eugenik

Rassenhygieniker in Deutschland nach 1945

Auch in Deutschland beschäftigte sich die Eugenik nach dem Krieg mit Radioaktivität, Strahlenschäden und den entsprechenden Erbgutschäden.

Die Fortsetzung der Eugenik wurde zunächst von der Atombehörde und später vom Gesundheitsministerium finanziert. Um die dunklen Seiten der Eugenik, die im Dritten Reich zutage traten zu übertünchen, wurde für die Rassenhygiene der Begriff Humangenetik eingeführt.

Zahlreiche deutsche Rassenhygieniker setzten ihre Universitätskarriere nach dem Krieg fort.

Das Kaiser-Wilhelm-Institut wird zur Max-Planck-Gesellschaft

Max Planck und die Eugenik

1927 wurde das Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) mit den Abteilungen Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik gegründet. 1933 musste kein Mitarbeiter als Nichtarier oder Oppositioneller entlassen werden. Lediglich Hermann Ackermann als Ex-Jesuit und Diözesanpriester und Eugen Fischer mussten gehen. Sie gerieten trotz Anpassung an die Politik des Nationalsozialismus als Vertreter der Weimarer Zeit unter Beschuss von NS-Rassenbiologen.

Das KWI war das wichtigste Forschungs-Institut der Nationalsozialisten zur Verbreitung und Durchsetzung ihrer Rassenideologien, ihren Forschungen und schließlich Selektionen.

Max Planck und die Eugenik

Bereits vor dem Dritten Reich nahm die Rockefeller-Foundation Kontakt zur Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft auf, der Max Planck vorstand, für ein Notprogramm nach dem Ersten Weltkrieg. Peace, der medizinische Leiter der Rockefeller-Foundation interessierte vor allem Kraeplins Institut für Hirnforschung als mögliches Ausbildungsinstitut für amerikanische Ärzte.

Ab 1930 wurden die deutsche Physik, die Zellbiologie und die Genetik von der Rockefeller-Foundation unterstützt, insbesondere die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft mit ihren Instituten für Physik und Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik.

Im Zeichen der „Zeitenwende“ setzte sich die Innere Mission 1932 offen für die antidemokratische Umgestaltung der Republik ein mit einer Besinnung auf Rasse, Volkstum und Autorität. Im Mittelpunkt standen die kostenintensiven Anstalten für geistig und körperlich chronisch behinderte Patienten, eine Sterilisation der Patienten solle nicht nur die Kosten senken, sondern auch der Volksgesundheit dienen.

Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie wurde zur Wissenschaftszentrale des Rassenwahns der Nationalsozialisten und begründete diesen auf wissenschaftlicher Basis, so wie die Bundesregierung das weisungsgebundene Robert-Koch-Institut für den Coronawahn als Wissenschaftszentrale vorspannte und wissenschaftliche Begründungen für menschenverachtende, gesundheitsschädliche und tödliche Maßnahmen einforderte. Im KWI wurden auch Ärzte und Amtsärzte ausgebildet.

Max Planck, der Präsident der Kaiser-Wilheim-Gesellschaft, beteuerte mehrfach, dass die Gesellschaft den Nationalsozialisten zur Verfügung stehe, so sagte er z.B. zu Innenminister Frick: „Dem Herrn Reichsminister des Inneren beehre ich mich ergebenst mitzuteilen, dass die KWG zur Förderung der Wissenschaften gewillt ist, sich systematisch in den Dienst des Reiches hinsichtlich der rassenhygienischen Forschung zu stellen.“ (Zitiert aus Ernst Klee, Deutsche Medizin im Dritten Reich, Karrieren vor und nach 1945)

1946 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt, nachdem einige Wissenschaftler für ein halbes Jahr in England interniert waren. Die Briten forderten lediglich eine Namensänderung. Bis heute trägt die Gesellschaft den Namen eines der größten Zuarbeiter der Rassentheorien der Nationalsozialisten.

Das Robert-Koch-Institut

Das Robert-Koch-Institut war vor dem Dritten Reich ein regionales Institut für Infektion und Impfpropaganda. Es gab Empfehlungen zur Hygiene, wie Händewaschen und zu Impfungen.

Im Dritten Reich wurde es zur Reichsbehörde erhoben, jüdische und oppositionelle Wissenschaftler wurden entlassen, es wurden Verbindungen ins Ausland, zu NGOs und in die Pharmaindustrie geknüpft und die Tuberkulose als „jüdische Erbkrankheit“ deklariert. Es unterstützte die Rassentheorien und Menschenversuche mit Impfmitteln der Nationalsozialisten, so wurden z.B. Menschenversuche mit Gelbfieberimpfungen an den Insassen des KZs Buchenwald durchgeführt, da in Dänemark eine Gelbfieber-Epidemie ausgebrochen war.

Nach dem Krieg wurden die im Dritten Reich geknüpften Verbindungen nie gekappt, das RKI blieb weisungsgebunden und war weiterhin für hygienische Empehlungen in den Grippewellen und für Impfpropaganda zuständig und musste 2020/21 erneut politische und eugenische Maßnahmen pseudowissenschaftlich untermauern, wie bereits im Nationalsozialismus.(Quellen: Protokolle des RKI-Krisenstabs, Kurzzusammenfassung der RKI-Protokolle, Stichprobenuntersuchung zu steigenden Notaufnahmen wegen kardiologischer und neurologischer Erkrankungen des RKIs ab 2021)

Die Nachkriegskarrieren der Nazi-Wissenschaftler

Atomforschung und Humangenetik als Hort der Eugenik im Nachkriegsdeutschland

Um zu verstehen, wieso heute Wissenschaftler wieder eingeschüchtert, gejagt und entlassen werden, wie im Nationalsozialismus, wenn sie sich gegen eugenische Ideale und Krieg stellen, muss auch ein Blick auf die Nachkriegsgeschichte der Hochschulen erfolgen.

Gemessen an der Gesamtzahl deutscher Ärzte und Wissenschaftler, die die Nazis in ihrem Rassenwahn unterstützten sind nur wenige 1947 bei den Nürnberger Prozessen verurteilt worden.

Parteigenossen der Nationalsozialisten, nationalsozialistische Beamte, Juristen und Mediziner besetzten nach dem Krieg weiter wichtige Posten in Politik, Justiz, Wirtschaft und Wissenschaft.

Nicht nur im Ausland konnten die Nazi-Wissenschaftler weiterarbeiten, auch in Deutschland machten sie weiter Karriere, z.B.:

  • Hans Harmsen, Eugeniker und ehemaliger Leiter von „Pro Familia“ und Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundheit“ der „Inneren Mission“ stimmte 1933 dem Gesetzesentwurf zum „Gesetz zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses“ zu. Ohne sich davon zu distanzieren wurde er 1946 Professor und Direktor des hygienischen Instituts in Hamburg, er versammelte renommierte Rassenhygieniker vor 1945 in wissenschaftlichen Vereinigungen. Später arbeitete er auch für die Bundesregierung und wurde Sachverständiger des Bundesministeriums für Familie und Jugend.
  • Fritz Lenz, ehemaliges Mitglied des nationalsozialistischen „Sachverständigenbeirats für Bevölkerungs-und Rassenhygiene“, wurde als außerordentlicher Professor 1946 an die Universität Göttingen berufen.
  • Peter Emil Becker, Schüler von Lenz und ehemaliger Assistent im KWI, wurde 1957 Nachfolger von Lenz in Göttingen.
  • Wolfgang Lehmann, Mitglied der NSDAP und des NS-Ärztebundes sowie Professor für Rassenbiologie in Straßburg, wurde 1948 Leiter des Instituts für Humangenetik in Kiel und Sachverständiger für Vaterschaftsfragen der „Deutschen Gesellschaft für Anthropologie“.
  • Eugen Fischer, als Rektor der Universität Berlin unterstützte er den Aufruf „Hochschullehrer für Adolf Hitler“ und sorgte für die Entlassung jüdischer Mitarbeiter, um die deutsche Rasse vor „minderwertigen“ Rassen zu schützen, er galt als Mitläufer und wurde später Ehrenmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Anthropologie“ und weiterer deutscher Gesellschaften.
  • Lothar Loeffler, KWI-Mitglied und Schüler Eugen Fischers, wurde nach dem Krieg Dozent an der TH Hannover und war ab 1956 Humangenetiker im Arbeitskreis „Strahlenbiologie“der Deutschen Atomkommision, die Weichen für die Weiterentwicklung der Humangenetik in Deutschland stellte
  • Adolf Butenandt, Leiter des KWIs für Biochemie, setzte seine Karriere nach dem Krieg ungebrochen fort. Durch die Korrespondenz mit der Rockefeller-Foundation und die strategische Forschung an Kulturpflanzen, Viren und Krebs bereits vor Kriegsende durfte er seine Karriere ungebrochen fortsetzen.
  • pp..

Verschuer, Nachtsheim, Lehmann und Wendt erhielten sogar Finanzmittel der Atomkommission, dem neuen Hort der Eugenik.

1952 befürwortete Nachtsheim, der international anerkannt war und zu Unrecht als unbelastet galt, er führte Unterdruckversuche durch, ein Sterilisationsgesetz mit erweiterten Indikationen, für einen staatlichen Sterilisationszwang sei die Bevölkerung noch nicht reif.

1957 fand in Kopenhagen der erste Internationale Kongress der Humangenetik mit dem Thema „Strahlengenetik und die Mutationsforschung am Menschen“ statt, die Naziärzte waren wieder vertreten. Die Erfassung genetischer Daten der Bevölkerung wurde erneut eingeführt.

Otmar von Verschuer, der in den 30ern die erbbiologischen Bestandsaufnahme der Stadt Frankfurt übernahm, baute 1957 Genetikregister für Münster und Kiel auf zur Erfassung der genetischen Schäden durch die Belastung mit radioaktiven Fallouts. 37.000 Erbkranke mit verschiedenen Merkmalen wurden registriert.

1960 empfahl der Wissenschaftsrat an allen medizinischen Fakultäten einen Lehrstuhl für Humangenetik einzuführen. Das war der Startschuss für eine neue Phase der Humangenetik nach dem Dritten Reich in Deutschland. Adolf Butenandt wurde 1960 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Die deutsche Humangenetik blieb also im Griff der Rassenhygieniker des Dritten Reiches und bildete weiter Ärzte aus.

Menschenversuche nach 1945 mit nuklearem Material, biologischen und chemischen Kampfstoffen

Um die Auswirkungen von Röntgenstrahlen auf die Fortpflanzung zu untersuchen, wurden von 1963-1971 die Hoden von Strafgefangenen in Oregon und Washington bestrahlt. Später wurden die Strafgefangenen sterilisiert, um erbkranken Nachwuchs zu verhindern

Um herauszufinden, welche Folgen die Atomversuche hatten, wurden 1956 17 als unheilbar geltende Krebskranke am Oxforder Churchill Krankenhaus am ganzen Körper mit Plutonium bestrahlt. Gewissenhaft wurde dokumentiert wie die Patienten danach dahinsiechten und starben.

Um die Wirkung nuklearer Strahlung auf das ungeborene Leben zu untersuchen, erhielten 1952 270 schwangere Frauen am Hammersmith Hospital in London radioaktive Sodiumlösungen kurz vor der Geburt in die Plazenta gespritzt. Ähnliche Versuche gab es in Liverpool und Schottland.

Nach und nach verlegten die Briten die Versuche gezielt in die Gegenden der indischen Bevölkerung, viele sprachen kein Englisch. Unabhängig von der Diagnose wurde den indischen Frauen die gleiche „Kur“ verordnet, wenn sie einen Arzt aufsuchten: Es wurde „Chapatti“ an sie ausgeteilt, ein indisches Brot, das vorher radioaktiv angereichert wurde.

Von 1960-1972 testeten US-Atomforscher an 82 Krebskranken starke Überdosen von Strahlenbelastung. 25 Testpersonen starben innerhalb der ersten 60 Tage.

1961 entflammte die Eugenik-Debatte erneut im Hinblick auf Keimbahneingriffe auf dem 2. Internationalen Kongress für Humangenetik in Rom.

1961 wurde entgegen der Genfer Konvention das chemische Kriegsprogramm „Operation Ranch Hand“ in den USA genehmigt. 1965 als der Vietnamkrieg eskalierte, wurde „Agent Orange“ zur Entlaubung der Wälder und über Dörfern eingesetzt, es enthielt das giftigste und tödlichste Dioxin.

1961 führte der britische Gynokologe Ian Donald das Ultraschallverfahren für die Prädiagnostik ein. Die schlechte Qualität des Geräts und die Unerfahrenheit damit führten zu Fehldiagnosen und zahlreichen Schwangerschaftsabbrüchen.

Zwischen 1958 und 1963 kam es zum Contergan-Skandal, schwangere Frauen, denen das Schlafmittel Thalidomit verordnet wurde, brachten missgebildete Kinder zur Welt mit Nervenschäden, Missbildungen am Kopf, der inneren Organe und der Extremitäten. Grünenthal, der Vertreiber des Medikaments, beauftragte einen Gutachter, der ihm ein Gutachten zu seinen Gunsten schrieb. Grünenthal versuchte den Skandal herunterzuspielen und das Medikament weiter zu verkaufen. Während der Contergan-Prozesse wurden jedoch die versteckten Akten zum Medikament gefunden und beschlagnahmt. 1979 endete der Prozess mit einem Vergleich.

Zwischen 1947 und 1974 erkrankten rund 100 Patienten an Pocken trotz Pockenschutzimpfung.

Auftgetretene Lähmungen ab den 70ern wurden durch die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung mit dem Lebendvirus ausgelöst.

Hermann J.Muller, Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, hielt 20% der Bevölkerung durch Mutationen für erbgutgeschädigt. Seiner Meinung nach sollten diese Menschen von der Fortpflanzung ausgeschlossen werden, damit die genetische Belastung nicht zunehme. Außerdem plädierte er für eine Kontrolle der Kinderzahl einer Familie. Den Ausweg zur Verbesserung des Erbgutes sah Muller in Samenbanken mit Spendern, die intellektuell herausragten, wie z.B. Lenin, Newton, Einstein und Darwin. Tatsächlich gründete der Multimillionär Robert Graham 1980 dann eine Genie-Samenbank

Nach 1945 wurde die Eugenik mit der Atomforschung und der Humangenetik weitergeführt, im Rahmen der UNESCO, ebenfalls eine Unterorganisaton der UNO, der der Eugeniker Julien Huxley vorstand, wurden u.a. die weiteren Vorgehensweisen geplant. Bis auf Nachtsheim, der internationale Anerkennung besaß, obwohl er Unterdruckversuche durchführte, wurden die deutschen Wissenschaftler bis zu ihrer Rehabilitierung ausgeschlossen.

Menschenversuche mit biologischen und chemischen Kampfstoffen

Im Auftrag der US-Army wurden von 1963-1971 an 320 Strafgefangenen in Pennsylvania harte bewusstseinsverändernde Drogen getestet, um herauszufinden, ab welcher Dosis Soldaten kampfunfähig werden.

Außerdem wurden an den Gefangenen Dioxin und andere giftige Bestandteile von „Agent Orange“ erprobt, einem Herbizid, das im Vietnamkrieg zur Entlaubung der Wälder eingesetzt wurde und zu Hautrötungen, Blasenbildungen, Organschäden und unerträglichen Schmerzen führte. Noch drei Generationen später kamen missgebildete Kinder zur Welt.

Etwa 20 Krankheiten gelten als Folge von Agent Orange, wie die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Parkinson, Wirbelsäulenspalten, Immunschwäche und Diabetes.

Bis in die 70er Jahre führten Pharmafirmen Menschenversuche an Gefängnisinsassen durch.

1974 wurde im US-Kongress der „National Research Act“ zum Schutz medizinischer Probanden verabschiedet, 1975 setzte das Gesundheitsamt erstmals medizinische Standards für das Humanexperiment auf. Schon bald forderten aber regierungsnahe Lobbyvereine eine „Liberalisierung“ des Gesetzes für Gefängnisinsassen.

Die chemischen Kampfstoffe wurden später als Pestizide und Herbizide zum Pflanzenschutz und zur Unkraut- und Ungeziefervernichtung als Zweitverwertung vertrieben.

Weitere eugenische Programme nach 1945

Auf Veranlassung von John D. Rockefeller (III) fanden in den 50er Jahren Menschenversuche und Massensterilisationen von ärmeren Frauen in Puerto Rico statt. 1965 waren bereits ca 35% der Puertorikanerinnen sterilisiert, die Frauen wurden heimlich während der Geburt ihres zweiten Kindes sterilisiert.

1951 brachte Großbritannien geistig und körperlich behinderte Menschen in seine Testgebiete in Australien, um sie Atombombentests auszusetzen. 2001 räumte London ein, auch 12 Soldaten den Versuchen ausgesetzt zu haben, um Schutzkleidung gegen die Strahlenbelastung an ihnen zu testen.

Um staatliche Übergriffe im Nachkriegsdeutschland zunächst zu verhindern, wurden Beratungstsellen für Eltern aufgebaut und die Prädiagnostik vorangetrieben, um erbkranken Nachwuchs zu verhindern.

Unter dem Deckmantel von Atombehörden und Humangenetik konnte die Eugenik also ohne Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt werden.

1970 wurde ein Ethikrat gegründet, ein Lobbyverein für die europäischen Eugeniker, Bundeskanzler Schröder lockerte schließlich die strengere, individuelle Eugenik für Deutschland wieder. Dazu demnächst mehr.

Weiterführend:

Datensammlungen als Voraussetzung der Eugenik

Kurzgeschichte der Eugenik

Quellen und weiterführende Literatur:

Studie zur Übersterblichkeit in Deutschland 2020-2022

Protokolle des RKI-Krisenstabs

Studie zur Immunschädigung und Krebs nach Covid19-Impfung

Stichprobenuntersuchung zu steigenden Notaufnahmen wegen neurologischer und kardiologischer Erkrankungen ab 2021 des RKIs

Ernst Klee, Deutsche Medizin im Dritten Reich

Richard Fuchs, Life Science

Infektion und Institution, Marion Hulverschmidt und Anja Laukotter

Medizin ohne Menschlichkeit, A. Mitscherlich und F. Mielke


Eugenik – Datensammlungen als Voraussetzung

Eugenik. – Datensammlungen als Voraussetzung – Eugenische Utopien spielten bereits bei Platon eine Rolle und zogen sich durch die gesamte abendländische Geschichte. Um die Menschenzucht zu verwirklichen, wurden ab dem 17.Jahrhundert Daten zur Bevölkerungskontrolle erhoben und Maßnahmen zur Menschenzucht diskutiert und umgesetzt.

Eugenik im 17. Jahrhundert

Daten als Voraussetzung der Eugenik

Ab dem 17. Jahrhundert reflektierten protestantische Autoren über die Notwendigkeit einer aktiven Bevölkerungspolitik zur Erhöhung der Quantität produktiver Untertanen, wie Bauern und Soldaten, um den Wohlstand der Fürsten zu mehren.

Die Maßnahmenpakete zur Mehrung der Untertanen umfassten:

  1. aktive Immigrationspolitik durch Religionsfreiheit
  2. teilweise Aufhebung der Heiratsbeschränkungen für Handwerker und Soldaten
  3.  finanzielle Unterstützung Heiratswilliger
  4. Aufhebung der Unzuchtstrafen zur Verhütung von Abtreibung und Kindsmord
  5. Abschaffung des Zölibats

Der Ausbau von Staatsmacht und Bürokratie brachte die Vorstellung eines „Volkskörpers“ damals erst hervor, wie in der Coronakrise erneut, als der Bürger konfrontiert wurde mit „dein Körper gehört dir nicht mehr, er gehört der „Elite“ und hat für soziale, digitale und medizinische Experimente dem Volkskörper zu dienen“. 

Der Slogan der Feministinnen „my body, my choice“ wurde 2020 wieder für obsolet erklärt, der 1969 die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, die eigene Gesundheit, Pflege und Schwangerschaft forderte und bis 2019 erfolgreich durchgesetzt hatte.

Seit 2020 beobachten wir eine Abkehr vom Feminismus und von der Menschenwürde zurück in alte Zeiten. Bereits Hitler diente das Konstrukt des Volkskörpers für psychologische und medizinische Experimente am Menschen und totalitäre Maßnahmen. 

Die Transformation von der Weimarer Republik in das Dritte Reich nannte Hitler  „höhere Demokratie“, die Ausbeutung von Zwangsarbeitern „deutschen Sozialismus“, wie die Altparteien heute die Transformation von der Bundesrepublik zum Transhumanismus und in den neuen Faschismus „unsere Demokratie“ nennen und die Ausbeutung der Arbeitskraft und des Körpers „Globalisierung“ oder „Transhumanismus“.

Der Volkskörper sollte im 17.Jahrhundert auf zwei Ebenen gesteuert werden.

  1. Steuerung auf der Ebene des Individuums, dessen Körper und Verhaltensweisen vermehrt kontrolliert und normiert wurden.
  2. Steuerung auf der Ebene des Kollektivs, neue Zählungen und Kategorisierungen für auf die Zukunft gerichtete demographische Berechnungen. Statistiken sollten die Grundlage zur Generalisierung werden.

Eine ähnlich zweigeteilte Steuerung sehen wir heute, wenn einerseits mRNA-Krebstherapeutika individuell auf die DNA des Krebskranken entwickelt werden sollen und Erziehungsprogramme das Individuum neu orientieren und normieren sollen, andererseits aber flächendeckende Genexperimente am Kollektiv mit verheerenden Folgen wie schwere Erkrankungen, Behinderungen und Tod erprobt werden. 

Außerdem lösten 2020 neue unwillkürliche, nichtssagende Zählungen die Statistik und wissenschaftliche Erkenntnisse ab.

Die transhumanistische Ideologie will u.a.die Aufklärung hinter sich lassen und damit auch die Wissenschaft, zumindest die allgemeine Verfügbarkeit der Wissenschaft für Bevölkerung, Studierende und einfache Akademiker. 

Es ist anzunehmen, dass die Wissenschaft nicht komplett abgeschafft wird, sondern militärischer und/oder elitärer Kontrolle unterliegt, da die transhumanistische Elite die Forschungen benötigt, um ihre Ziele zu erreichen, wie „ewige Jugend“, Schönheit, Gesundheit, Lebensverlängerung, übernatürliche Intelligenz und nach Möglichkeit auch die Überwindung des Todes. 

Eugenik und Bevölkerungskontrolle

Anatom (1708-1777) legitimierte den totalitären Staat zur Überwachung des gesunden Lebensstils der Bevölkerung folgendermaßen:

„Allein diejenigen, die es für einen ungerechten Zwang halten, wenn die Obrigkeit selbst über ihre (der Untertanen) Diät und Lebensweise gebieten will, werden nunmehr einsehen, was sie hierzu berechtigt“ (S. 89, Maren Lorenz, Menschenzucht)

Damals stand aber im Gegensatz zu heute noch der „mündige Bürger“ Kants einer Ständegesellschaft entgegen, so sei das Hagestolzrecht (Strafgesetz für Junggesellen ab ca Mitte 30) zwar rechtlich zulässig, es dürften allerdings keine Zwangsmittel zur Eheschließung eingesetzt werden, dies widerspreche der deutschen Freiheit.

Zwischen Eugenik und Bevölkerungskontrolle durch Datesammlungen besteht ein direkter Zusammenhang, denn die Menschenzucht mit dem Vermehren erwünschter Eigenschaften und dem Ausmerzen unerwünschter setzt die permanente Überwachung der Bevölkerung in Quantität und Qualität voraus.

Etwa seit Mitte des 18. Jahrhunderts stellte die Bevölkerung eine machtpolitische Ressource dar.

So werden auch heute wieder Volkszählungen durchgeführt, Ataman forderte Arbeitgeber auf, ihre Arbeitnehmer nach Geschlecht, Ethnie und Religionszugehörigkeit zu überprüfen. Spahn unterschrieb die DNA-Daten der Bevölkerung an die EU-Gen-Datenbank weiterzugeben, die u.a. durch PCR-Tests in der Coronakrise gesammelt wurden.

In Anbetracht der Tatsache, dass in Deutschland und in der EU seit 2020 Minderheiten wieder politisch verfolgt werden z.B. aufgrund biologischer Merkmale, wie nicht genmanipuliert oder ethnischer, wie russisch und Biowaffen inzwischen Genom und Etnien spezifisch entwickelt werden, sind das gefährliche Unterfangen, ob das Sammeln der Daten von Arbeitnehmern nach Ethnie, Religionszugehörigkeit oder Diversität nun „Bestandsaufnahme“ oder „Liste“ genannt wird, spielt dabei keine Rolle, oder DNA-Daten gesammelt und weitergegeben werden, wenn Transhumanisten, Politiker und Oligarchen öffentlich fordern und bewerben, die Weltbevölkerung zu reduzieren.

Die Angst vor dem Bevölkerungszuwachs der eugenischen Welt-Elite ist allerdings nichts Neues, sondern beschäftigte die Eugeniker bereits im 19. Jahrhundert.

Säkularisierung und Bevölkerungskontrolle – 19. Jahrhundert

Die Säkularisierung stellte jedoch ab dem 19. Jahrhundert ein machtpolitisches Problem dar. Der Geburtenzuwachs im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, nachdem die Menschen durch die Industrialisierung in die Städte emigrierten, betraf vor allem die Arbeiterschicht, die so viele Kinder wie möglich produzierte, allerdings keine Zeit und kein Geld für die Fürsorge hatte, während sich die Bildungsschichten um einen kontrollierten Nachwuchs kümmerten. 

Die Angst vor demBevölkerungszuwachs im  Deutschen Reich stieg, die Bevölkerung wuchs von 45 Millionen Menschen 1880 auf 67 Millionen Menschen bis zum Ersten Weltkrieg an.

Malthusianbewegung und Neomalthusianismus

Thomas Robert Malthus und Bevölkerungsreduktion

Es bildeten sich verschiedene Vereinigungen zur Bevölkerungsreduktion, wie die Malthusian-Bewegung, die auf den britischen Ökonom Thomas Robert Malthus zurückgeht, der in seiner Denkschule (1798: Das Bevölkerungsgesetz) den Ansatz vertrat, die Bevölkerungsexplosion führe aufgrund von Ressourcen- und Nahrungsmittelknappheit zu Hungersnöten und Elend. Er trat deswegen für späte Eheschließungen, Enthaltsamkeit und das Abschaffen der Armenfürsorge ein.

Die späteren Vertreter der sozial-ökonomischen Denkschule Malthus bezeichneten sich mit dem Gründer C.R. Drysdal, deutschen Vertretern wie F. Godstein, J. Marcuse, dem schweizer Arzt A. Forcel als Wissenschaftler. Weitere Gesellschaften zur Bevölkerungskontrolle bildeten sich wie u.a. „Die Gesellschaft zur Bekämpfung der Überbevölkerung Deutschlands“, die aber wenig erfolgreich waren.

Feminismus und Bevölkerungsreduktion

Erfolgreicher waren die deutschen Frauenbewegungen wie der „Bund für Mutterschutz“ von 1905 oder die „Internationale Vereinigung für Mutterschutz“ von 1911.

Beendet hat die Geburtenexplosion aber letztendlich erst der Erste Weltkrieg.

Neomalthusianismus heute und

Bevölkerungsreduktion

Parallelen sehen wir heute, einerseits wird mit niedrigen Löhnen, Propaganda gegen eine Mutterschaft und Nachkommenschaft mit Berechnungen des angeblich Leben vernichtenden CO2-Ausstoßes eines Babys und Werbung für Kinder, sie sollten sich Hormonbehandlungen zur Unterdrückung der Pubertät unterziehen und später ihr Geschlecht bestimmen und sich umoperieren lassen sowie mit gefährlichen Genexperimenten an der Bevölkerung und in der Schwangerschaft versucht, die weltweite Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen, andererseits werden aufgrund der wenigen Geburten in Europa Menschen aus aller Welt unwillkürlich eingeladen, um das Missverhältnis zwischen Alt und Jung im Westen auszugleichen, da die Europäer seit Jahrzehnten keinen ausreichenden Nachwuchs erzeugen, um die Alterspyramide ausgewogener zu gestalten, die Bevölkerung zu erhalten und Soldaten für den Krieg zu gewinnen. 

Eugenik – Krieg und Bevölkerungskontrolle

Von lang ausgedehnten Kriegen wird sich einerseits die Bevölkerungsreduktion erhofft, aber auch versucht die Misswirtschaft des westlichen Kapitalismus sowie die Traumata durch Lockdowns und Menschenjagden, die Toten durch Lockdowns und Genexperimente zu übertünchen, andererseits die Gewinnung von preiswerten Rohstoffen durch die Schwächung rohstoffreicher Länder, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und die Transformation durch die Zerstörung des Alten in einen neuen faschistischen Totalitarismus zu beschleunigen.

Krieg dient der Bevölkerungskontrolle und des Machtzuwachses. Der heutige Neomalthusianismus erzeugt ebenfalls Angst vor Nahrungsmittel- und Energieknappheit, wie die Malthusianische Denkschule im 18. und 19. Jahrhundert, obwohl im Westen ein Drittel der Lebensmittel entsorgt werden müssen und Großindustrie und Oligarchie den Lohn der Arbeiter in der Dritten Welt lediglich minimal erhöhen müssten, damit sie unbesorgt mit ausreichend Nahrung, medizinischer und Altersversorgung leben könnten und in Folge nicht mehr so viele Kinder bekommen müssten. 

Humanität passt aber nicht in das kapitalistische, transhumanistische Denken westlicher Oligarchen und Politik, die den mündigen, gleichberechtigten Bürger Kants und humanistisches Denken hinter sich lassen wollen und deswegen auch im Westen für immer mehr Armut und Abhängigkeit sorgen trotz ihres nie dagewesenen Reichtums.

Armut und Abhängigkeit benötigt die transhumanistische Welt-Elite, um weltweit mit Smart Cities, die Bevölkerung zu überwachen und zu bestrafen sowie sie weiter als Datenträger und Experimentierfeld für technische und gentechnische Experimente zu benutzen, um ihre größenwahnsinnige Utopie, den Menschen selbst zu kreieren, umsetzen und finanzieren zu können.

Hier noch ein Einblick in die Geschichte der Eugenik

Quellen:

Menschenzucht, Maren Lorenz, Wallstein

Rasse, Blut und Gene, Peter Weingart u.a., Suhrkamp Wissenschaft

Die Hauptwerke, Michel Foucault, Suhrkamp Quarto

Klaus Schwab, Industrie 4.0

Harari, Homo Deus

Postmoderner Moralismus-Vorwärts in die Vergangenheit

Postmoderner Moralismus-Vorwärts in die Vergangenheit „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Immanuel Kant)

Im Data Act wird das foucaultsche Panopticon innerhalb der Smart Cities geregelt. Daten der Bürger wie Gesundheitsstatus, Impfstatus, Einkaufsverhalten, Fortbewegung, Schulden, Eigentum, Gehalt, CO2-Abdruck, DNA, Emotionen, Kritik pp. sollen über die ePA, die eID, das digitale Geld, soziale Netzwerke pp. gesammelt, analysiert und zu einem Profil zusammengefügt werden.

Postmoderner Moralismus

Überwachung der Bevölkerung in Deutschland

Durch Edward Snowden erfuhren wir bereits 2013, dass wir alle digital überwacht und Persönlichkeitsprofile aus unseren Daten generiert werden. Nach und nach wurden an öffentlichen Plätzen und im Nahverkehr Videokamaras eingesetzt. Im Schatten der Coronakrise kündigte Seehofer 2020 an, dass er an Bahnhöfen und Flughäfen auch die Gesichtserkennung einführen will.

So entstehen im Postmodernen Moralismus auch im analogen Raum weitere Überwachungsmaßnahmen. Mit dem Internet der Dinge (IoT) soll dann auch die äußerste Privatsphäre, das Zuhause, überwacht werden. Smarte Fernseher, Heizungen, Kühlschränke, Öfen pp. sollen ans WLAN angeschlossen und keinen Winkel des Bürgers mehr unüberwacht lassen, keine Privatssphäre mehr ermöglichen, ganz nach dem Vorbild von Foucaults Panopticon.

Foucaults Panopticon ist ein rundes lichtdurchflutetes gläsernes Gefängnis mit zwei Fenstern pro Zelle, eines nach draußen und eines nach innen. Die Zellen sind rund um einen Turm angeordnet, in dem ein Wächter sitzt, der ausreicht, um jede Zelle im Auge behalten zu können, während der Wächter selbst unbeobachtet bleibt. In jeder Zelle kann ein Irrer, ein Arbeiter, ein Sträfling, ein Schüler untergebracht werden, die Insassen selbst können jedoch keinen Kontakt zu anderen Insassen aufnehmen, da die Zellen an der Seite Wände haben.

„Jeder Käfig ist ein kleines Theater, in dem jeder Akteur allein ist, vollkommen individualisiert und ständig sichtbar. Die panoptische Anlage schafft Raumeinheiten, die es ermöglichen, ohne Unterlaß zu sehen und zugleich zu erkennen. Das Prinzip des Kerkers wird umgekehrt, genauer gesagt: von seinen drei Funktionen – einsperren, verdunkeln, verbergen – wird nur die erste aufrechterhalten, die beiden anderen fallen weg. Das volle Licht und der Blick des Aufsehers erfassen besser als das Dunkel, das auch schützte. Die Sichtbarkeit ist eine Falle.“ (Michel Foucault: Überwachen und Strafen, III. Disziplin)

Die Grausamkeit des Panopticons besteht nicht unbedingt in der 24-Stunden-Überwachung, sondern in der Möglichkeit in der gläsernen Zelle jederzeit überwacht zu werden. Alleine das führt laut Foucault zu einer Manipulation des Verhaltens und damit zur Unfreiheit. Dem Gefangenen wird so die begrenzte Freiheit genommen, seine Identität zu erhalten, die eine Gefängniszelle ohne Glasscheibe normalerweise noch bietet.

Was der Postmoderne Moralismus fordert, erfährt der „Insasse“ durch Politiker und Medien: „kein Fleisch mehr essen“, „Kritiker beschimpfen“, „Wissenschaftler mit anderer Perspektive diffamieren“, „Russen hassen“, „Palästinenser hassen“, „Krieg und Wehrpflicht befürworten“, „Geld der Bürger rationieren“, „Bauern beschimpfen“, „Industrie ablehnen“, „preiswerte Energie verschmähen“, „Rentner zur Arbeit verpflichten und verarmen“, „Menschenversuche gutheißen und bejubeln“, „kein Auto fahren“, „Kontaktschuld vermeiden“, „auf Kinder verzichten“, „Überwachung gutheißen“ pp. Das Denk-, Sprach- und Handlungsfenster wird sukzessive immer weiter verengt und stärker überwacht.

Noch findet in Deutschland keine flächendeckende Überwachung statt, doch Smart Cities und smarte Haushaltsgeräte, die sich mit dem Internet verbinden lassen, sind auf dem Vormarsch und bieten die Möglichkeit dazu.

Foucaults Panopticon zeigt aber, dass eine permanente Überwachung auch nicht notwendig ist, um ein Gefängnis zu errichten. Es reicht, wenn der Bürger nicht weiß, ob und wann er überwacht wird.

Postmoderner Moralismus: Die visuelle Überwachung

Kameras an öffentlichen Plätzen, im Nah- und Fernverkehr bieten die Möglichkeit der Echtzeitüberwachung und der Nachverfolgung der Bevölkerung durch Videoaufzeichnungen.

Wärmebildkameras haben zusätzliche Funktionen, da sie auch in der Dunkelheit sehen, durch die Materie schauen und abbilden können. Im Einzelfall ist das durchaus nützlich, etwa bei Verschüttungen nach einem Erdbeben oder bei Hochwasser können so durch das Wärmebild Menschen aufgespürt werden.

Wärmebildkameras werden an Polizeihubschraubern und Polizeidrohnen eingesetzt, zur Vermisstensuche, zur Fahndung oder bei mobilen Großeinsätzen sowie bei unübersichtlichem Gelände wie in der Nacht, im Wald pp.

Die Bundespolizeit überwacht mit Wärmebildkameras Grenzen, Häfen und Flughäfen.

Außerdem werden sie zur Verkehrs- und Infrastrukturüberwachung, zur Kennzeichenerkennung von Autos eingesetzt sowie zur Gebäude- und Energieüberwachung an Häusern und zur Dämmungsanalyse.

Die Bundeswehr übewacht mit Wärmebildkameras ihre Kasernen und Übungsplätze.

Staatlich beauftragte Stellen überwachen kritische Infrastruktur wie militärische Anlagen, Umspannwerke und Bahnstrecken.

In der Coronakrise wurden Wärmebildkameras auch zum Fiebermessen an Eingängen von Geschäften, Behörden, an Flughäfen und am Arbeitsplatz eingesetzt. In Italien wurden Drohnen zum Fiebermessen am Strand eingesetzt.

Sensorische Überwachung

Auch die sensorische Überwachung wird immer weiter ausgebaut, nicht nur in Autos und Haushaltsrobotern, auch die Städte werden immer stärker sensorisch überwacht.

  • Hamburg setzt ein groß angelegtes Projekt zur thermischen und Kamera-Sensorüberwachung von Verkehrsfluss, Autos, Fahrrädern, Fußgängern pp. ein, bei dem Tausende Sensoren an Ampeln und Lichtmasten installiert werden. Außerdem hat Hamburg ein KI-gestütztes Überwachungsprojekt zum sozialen Verhalten der Bürger
  • In Darmstadt sollen mit intelligenten Verkehrs- und Umweltsensoren Verkehrsdynamik, Fahrzeugtypen und Geschwindigkeiten pp. überwacht werden
  • Rüsselsheim überwacht und analysiert im Rahmen von Smart City-Initiativen mit Hilfe von LIDAR- und IoT-Sensoren z.B. Verkehrsdichte und Bewegung. Das Verkehrsüberwachungssystem LIDAR wird mit KI kombiniert, die eine 3D-Karte in Echtzeit mit allen Fußgängern, Fahrrädern und Kraftfahrzeugen erstellt.
  • Coburg, Dresden und Langenfeld setzen Micro-Climate-Sensoren ein, um urbane Wärmeinselns zu erfassen sowie Temperatur, Luftdruck und Feuchte, um „Klimaeffekte“ besser zu verstehen, obwohl jeder weiß, dass Bäume, Parks und Wald für ein natürlicheres, kühleres Klima sorgen als eng bebaute, asphaltierte Wohngegenden, in denen sich die Hitze staut.
  • Infrastruktur, Bundeswehr-Anlagen sowie Brücken werden strukurell überwacht.
  • Städte, Echtzeitüberwachung von Verkehrs- und Umweltparametern. Jeder, der einmal im Berufsverkehr durch die Stadt gefahren ist, weiß auch ohne Überwachung, wo sich die Staus befinden.

Personenbezogene Daten, die bei Kennzeichenerfassung und Fußgängerzählung automatisch miterfasst werden, unterliegen noch dem Datenschutz und sind in Deutschland noch mit Löschfristen versehen.

Gesichtserkennung

Nach Seehofers Forderung 2020 Gesichtserkennung per Videoüberwachung einzusetzen, gibt es inzwischen erste Projekte zur Gesichtserkennung in Hessen, Sachsen, Berlin und Bayern.

Seit Juli 2025 soll die Polizei am Frankfurter Hauptbahnhof 50 Kameras mit Live-Gesichtserkennung einsetzen. Die Bilder werden mit Fahndungsfotos abgeglichen, bei einem Treffer schlägt die Polizei zu. Laut Roman Possek (CDU) handelt es sich nicht mehr um ein Testsystem, sondern um eine feste Installation. Eine Gesetzesänderung im Landtag machte es möglich. Alle Personen, die das Gebiet passieren, werden gescannt und mit gesuchten Personen verglichen, die in das System eingespeist wurden.

Besonders heikel ist hier, dass nicht nur Straftäter nach einem richterlichen Beschluss ins System eingespeist werden können, sondern durch die Gesetzesänderungen der letzten Jahre auch Menschen, denen die Polizei einen Anschlag zutraut, wie z.B. die inhaftierten Reichsbürger um Prinz Reuss, die bisher nicht durch Straftaten auffielen, nur durch skurrile Ansichten und Nerven von Behörden. Quellen: netztpolitik.org

In Berlin und Sachsen findet eine nahezu Liveübertragung zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum statt. Wo sich die Überwachungssysteme befinden, wird geheim gehalten.

Das Einsetzen von biometrischen Daten zur Gesichtserkennung und zum Lauschangriff verletzt die Persönlichkeitsrechte der Bürger und ist nur mit den entsprechenden Gesetzesänderungen im Polizeigesetz der Länder möglich. Berlin begann bereits 2024 mit einem Pilotprojekt, das sich weiter ausdehnte und in einigen Bundesländern bereits umgesetzt wird, in anderen wird die Umsetzung diskutiert.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verbietet die Nutzung biometrischer Daten, lässt aber ausreichend Spielraum für die oben genannten Fälle, wenn andere Gesetze, wie die Polizeigesetze der Länder, sie zulassen, sodass sie im Prinzip nutzlos ist, außer Richter weigern sich bei Verdacht, dass eine gefährdende Straftat geplant sein könnte, die Erlaubnis zu erteilen.

Hier befinden sich die neuen Gesetze bereits im Graubereich der Beweislastumkehr, wie auch bei den Verhaftungen der Reichsbürger. Wie sollte ein Bürger beweisen können, dass er keinen Anschlag geplant hat? Ein Wutausbruch, ein Witz, Phantasie unter Freunden im Netz oder auch die von Beamten können ausreichen, um als sogenannter Gefährder eingestuft und evtl. sogar verhaftet zu werden.

Der Data Act der EU regelt den Zugang zu den technischen Daten, der AI Act verbietet aber noch eine dauerhafte, flächendeckende Nutzung biometrischer Daten der Bürger in Artikel 5.

Lauschangriffe

Nach Artikel 13 des GG ist ein Lauschangriff auf den Bürger nur bei einem begründeteten Verdacht auf ein Schwerverbrechen zulässig.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat jedoch mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD im Dezember 2025 die Polizeirechte massiv ausgebaut, sodass ihr heimliche Wohnungseinbrüche und das Einbringen von Staatstrojanern erlaubt wird.

In §24c ASOG Bln wird der Polizei die Erlaubnis erteilt, Bodycams zur Sicherung von Gefahrensituationen auch in Wohnungen einzusetzen.

In §36 wird geregelt, wann die Polizei in Wohnungen einbrechen und diese durchsuchen darf, nicht wie bisher nur bei einer Gefahrenlage oder einer schweren Straftat, zur Sicherstellung von Beweismitteln einer schweren Straftat, sondern auch bei Verstoß gegen das Aufenthaltsbestimmungsrecht, bei Prostitution sowie bei „Vorbereitungen einer Straftat“, also auch bei Ordnungswidrigkeiten (Aufenthaltsbestimmungsrecht) und bei Verdacht auf Vorbereitung einer Straftat (Beweislastumkehr) und Prostitution (nicht strafbar bisher).

Nach §26 ASOG darf die Polizei in Zukunft unbemerkt in Wohnungen eindringen und Staatstrojaner installieren, wenn der Verdacht auf eine schwere Straftat vorliegt oder Grund zur Annahme besteht, dort werde eine schwere Straftat vorbereitet, z.B. Terrorismus, Clan-Kriminalität pp.. Auch hier ist der unbescholtene Bürger in der Situation der Beweislastumkehr. Polizei darf Wohnungen zur Staatstrojaner-Installation heimlich betreten

§28a ASOG „„Die Polizei kann biometrische Daten zu Gesichtern und Stimmen
der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen und deren Kontakt- und
Begleitpersonen, auf die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben zugreifen
darf, mittels einer automatisierten Anwendung zur Datenverarbeitung
zum Zweck der Identifizierung und der Ermittlung des
Aufenthaltsorts biometrisch mit allgemein öffentlich zugänglichen
personenbezogenen Daten aus dem Internet abgleichen, wenn …“

Außerdem dürfen Polizeibeamte nach §42 ASOG personenbezogene und biometrische Daten zu Trainingszwecken auch für die KI nutzen.

Bereits Nancy Faeser forderte eine Beweislastumkehr bei Clan-Kriminalität und im Disziplinarverfahren gegen Beamte, das am 01. April 2024 umgesetzt wurde.

Beweislastumkehr ist ein klassisches Merkmal totalitärer Staaten, in Demokratien muss nicht der Verdächtige oder der Kritiker Beweise seiner Unschuld vorlegen, sondern der Staat muss Beweise seiner Schuld erbringen. So wurde es auch bis 2019 in der BRD gehandhabt.

Ethik: Postmoderner Moralismus – Zurück in die Vergangenheit

Überwachen und Strafen in modernen Gesellschaften

Während Kritik bis 2019 zur Verbesserung von staatlichen Verhaltensweisen und Gesetzen genutzt wurde, geraten Kritiker im Postmodernen Moralismus schnell in den Verdacht, Staatsfeinde zu sein.

Das führt vielfach zum Anlass strenge Gesetze, die zur Eingrenzung der Staatsmacht für ein demokratisches Handeln des Staates geschaffen wurden, zu umgehen und diese Gesetze mit neuen Gesetzen wie den Polizeigesetzen der Länder, dem AI-Act der EU, dem Data Act der EU oder dem Infektionsschutzgesetz auszuhebeln und zu staatlichen Übergriffen, wie polizeiliche Überfälle in der privaten Wohnung bei Minimaldelikten wie Beleidigung oder zur Beschlagnahmung von Arbeitsgeräten wie PCs, Smartphones pp. und Verhaftungen bei Ärzten, die sich an die Genfer Konvention und den Nürnberger Kodex hielten, also ihrem Berufsethos treu blieben gegen menschenverachtende, unmedizinische und gesundheitsgefährdende Vorgaben aus der Politik. Hausdurchsuchungen waren nach Artikel 13 GG in Deutschland vor den neuen Polizeigesetzen eigentlich nur bei schweren Verbrechen nach richterlichem Beschluss rechtmäßig.

Der Nürnberger Kodex wurde nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen, um staatliche Übergriffe im medizinischen Bereich in Zukunft zu verhindern. Das funktionierte bis 2019 gut in Europa, obwohl die im Dritten Reich gebildeten Netzwerke aus Staat, Pharmaindustrie, Waffenindustrie, Banken, eugenischen NGOs, wie z.B. die Rockefeller-Stiftung, weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften und Behörden, wie dem Robert-Koch-Institut, nach dem Krieg nie zerschlagen oder reformiert wurden.

Da die Eugenik nach dem zweiten Weltkrieg durch den Holocaust, die Grundlagenforschung am Menschen und die Zwangsmedikation zur Erprobung neuer Impfstoffe und Medikamente sowie die Zwangssterilisation einen schlechten Ruf bekam, wurden abstraktere Begriffe für die Eugnik eingeführt, wie Transhumanismus, Bioethik, Biotechnologie pp., von denen viele nicht einmal wissen, dass sie synonym zur Eugenik eingesetzt werden. Dieses Unwissen führte vielerorts auch zur beruflichen und gesellschaftichen Verfolgung von Kritikern der Eugenik und totalitärer Maßnahmen, auch durch Arbeitgeber, Kollegen und Bürger.

Wer sich also nach den Grundsätzen der Aufklärung mit Informationen versorgte und den Mut hatte, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, war und ist nicht nur staatlichen Repressionen ausgesetzt, sondern auch beruflichen und gesellschaftlichen, wie z.B. auch die Studie der Freien Universität Berlin zur Wissenschaftsfreiheit belegt.

Postmoderner Moralismus

„Jeder ist an seinem Platz sicher in seiner Zelle eingesperrt, wo er dem Blick des Aufsehers ausgesetzt ist; aber die seitlichen Mauern hindern ihn daran, mit seinen Gefährten in Kontakt zu treten. Er wird gesehen, ohne selber zu sehen; er ist Objekt einer Information, niemals Subjekt einer Kommunikation. …Sind die Gefangenen Sträflinge so besteht keine Gefahr eines Komplottes, … handelt es sich um Kranke, besteht keine Ansteckungsgefahr; sind es Irre gibt es kein Risiko gegenseitiger Gewalttätigkeiten; sind es Kinder, so gibt es kein Abschreiben, keinen Lärm, kein Schwätzen, keine Zerstreuung; handelt es sich um Arbeiter, gibt es keine Schlägereien, keine Diebstähle, keine Verbindungen und keine Zerstreuungen, welche die Arbeit verzögern und weniger vollkommen machen oder zu Unfällen führen. … Daraus ergibt sich die Hauptwirkung des Panopticon: die Schaffung eines bewußten und permanenten Sichtbarkeitszustandes beim Gefangenen, der das automatische Funktionieren der Macht sicherstellt. Die Wirkung der Überwachung ist permanent, auch wenn ihre Durchführung sporadisch ist“ (Foucault, Überwachen und Strafen, III Disziplin)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ (Kant)